Die soziale Regulierung von Humanressourcen in den starken Regionen Europas

Das international vergleichende Projekt befasste sich mit den regionalen Mustern im Umgang mit Humanressourcen. Gefragt wurde danach, ob sich im Vergleich der sog. „vier Motoren“ Europas (Katalonien, Lombardei, Rhone-Alp, Baden-Württemberg) unterschiedliche Muster in der „Produktion“ und im Umgang mit Humanressourcen ausmachen lassen, worauf diese zurückzuführen und welche Effekte damit verbunden sind. Verglichen wurden auch die direkten und indirekten Möglichkeiten der Regulierung von Humanressourcen bzw. welche Verhaltensmöglichkeiten von Unternehmen bestehen.

Finanzier: Industrie und Handelskammer Mailand; Hans Böckler Stiftung
Laufzeit: 4/93 bis 6/94
Projektleitung: Prof. Dr. Mario Regini (Mailand)
Projektbearbeiter: Prof. I. Regalia (Mailand), Prof. C. Courlet (Grenoble), Prof. F. Miguelez-Lobo (Barcelona), Dr. R. Bahnmüller (Tübingen)

Projektergebnisse:

  • Bahnmüller, R./Regini, M. (Hg.) (1997): Best Practice oder funktionale Äquivalenz. Die soziale Produktion von Humanressourcen in Baden-Württemberg, Katalonien, Rhone-Alpes und der Lombardei, München und Mering.
  • Bahnmüller, R. (1996): Baden-Württemberg: Il Systema Duale di Fronte alla Crisi. In: M. Regini (Hg.): La Formazione della Risorse Humane. Una ricerca sulle ‚regioni motore‘ d‘ Europa, Il Mulino, Bologna.
  • Bahnmüller, R. (1994): Baden-Württemberg: Il Systema Duale di Fronte alla Crisi. In: Impresa & Stato, Risista della Camera di Commercio di Milano, Numero 28, Decembre 1994, S. 27-33.
  • Bahnmüller, R. (1994): Soziale Regulierung von Humanressourcen in den starken Regionen Europas: ein Trendbericht auf der Basis von Betriebsfallstudien in Unternehmen des Maschinenbaus, der Textilindustrie und des Kreditgewerbes in Baden-Württemberg.